Lieber einen Terroristen im Haus …

Vor vielen Jahren sagte mir einmal eine kanadische Journalistin, sie habe lieber einen Terroristen als die Polizei im Haus. Ich war damals irritiert und habe seitdem häufig darüber nachgedacht. Als kürzlich die ARD in ihrer Sendung „Europamagazin“ eine Meldung in den Printmedien aufgriffen und über einen jungen Polen berichteten, der (wie sich später herausstellte, obendrein unschuldig) im Mai 2016 in Breslau von der Polizei mit einem Elektoschocker traktiert, verprügelt und getreten wurde und schließlich an den Folgen starb, war mir dieser Satz spontan wieder präsent. Die verantwortlichen Beamten wurden zunächst nicht zur Rechenschaft gezogen, da im polnischen Strafgesetzbuch der Tatbestand der Folter fehlt. Erst nachdem das Fernsehen Aufnahmen von den Misshandlungen publiziert hatte, wurden die Täter aus dem Polizeidienst entlassen.
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Euro trash

Das hat nichts mit Kritik an der EU zu tun, sondern fällt für die englisch sprechende Welt u.a. in die Kategorie Kulturmüll und meint im Besonderen europäische, zumal deutsche extravagante, trivialisierende Inszenierungen klassischer Bühnenwerke. Viele Amerikaner verzichten längst auf lange Reisen und teure Tickets für Bayreuther und sonstige Opernfestspiele, weil sie nicht geneigt sind, über eventuelle Absichten und Anspielungen hinter einer banalen Fassade nachzudenken.
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„Wir schaffen uns ab“ (Christoph Süß in „Quer“)

Am 24. März schloss die diesjährige Cebit (Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation) ihre Pforten, vermutlich schlossen sie sich – angemessen  ̶   wie von Geisterhand ganz von selbst.

Das Leben wird bald ein Kinderspiel sein. Wir brauchen so viele lästige Dinge nicht mehr selber zu machen. Das Auto fährt von allein, auch „Wir schaffen uns ab“ (Christoph Süß in „Quer“) weiterlesen

Deutsche raus aus Deutschland!

Das war neu: dass in den Nachrichten jener junge Mann, der in Heidelberg in eine Fußgängergruppe gerast war, ausdrücklich als Deutscher apostrophiert wurde, einmal sogar als jemand ohne Migrationshintergrund.

Um Himmels Willen! Was war geschehen? Bisher konnte man davon ausgehen, dass nicht näher qualifizierte Kriminelle einen deutschstämmigen Hintergrund hatten, zum Beispiel im Fall jener Studentin, die ihren Freund mittels Kettensäge zerlegt hatte. Andernfalls wurde man ja von Anfang an über die Hintergründe des Straffälligen informiert: der 21jährige Asylbewerber, der junge Mann aus Afghanistan, aus Tunesien und so weiter und so weiter.
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Haben Sie schon gehört…?

Vermutlich nicht. Es gibt Nachrichten, die nur wenige erreichen, weil sie zur falschen Zeit und zu sparsam ausgestrahlt werden. Es ist also mehr oder weniger Zufall, von einem dieser Wintersonnenstrahlen getroffen zu werden. Es passt ja immerhin zur Jahreszeit.

Aber so  werden Sie vielleicht nicht mitbekommen haben, dass Andrea Röpke Haben Sie schon gehört…? weiterlesen